Schnarchchirurgie / Schlafmedizin

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Schlafmedizin

Tauchmedizin

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Ohranlegeplastik

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Laserchirurgie / Radiofrequenz

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Radiofrequenz

Tinnitus

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Sprechzeiten Dr. Weis

Montag 14-19 Uhr
Dienstag 9-12 Uhr und 14-17 Uhr
Mittwoch 8-12 Uhr und 14-17 Uhr
Donnerstag 9-12 Uhr und 14-17 Uhr
Freitag 8-12 Uhr

Terminvereinbarung: 07133 963700
Privatsprechstunde Samstag nach Vereinbarung

mail@hno.hn

Sprechzeiten Dr. Brander

Montag 9:30-12 Uhr und 16-19 Uhr
Dienstag 8-12 Uhr und 16-18:30 Uhr
Mittwoch 9-12 Uhr
Donnerstag 9-12 Uhr und 16-18:30 Uhr
Freitag 9-12 Uhr

Terminvereinbarung: 07135 6010

Schnarchbehandung / Schlafmedizin

Ein störendes, lautes Atemgeräusch im Schlaf wird als Schnarchen bezeichnet. Diese reine Geräuschentwicklung, die vor allem den Lebenspartner in der Nachtruhe stört und in schweren Fällen sogar Beziehungsprobleme heraufbeschwört, bezeichnet man als benignes oder habituelles Schnarchen.

Die primäre und auch zunächst wichtigste Aufgabe des Arztes ist es festzustellen, ob darüber hinaus eine obstruktive Schlaf-Atemstörung (OSA) oder auch als Schlafapnoe bezeichnete Störung vorliegt.

Diese ist für den Patienten mit einem deutlich erhöhten Risiko eines Schlaganfalles und Herzinfarktes verbunden, abgesehen von der oft deutlich eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Patienten im normalen beruflichen und privaten Alltag.

Bei der OSA kommt es durch einen Kollaps im Bereich der oberen Atemwege zu vorübergehenden Blockierungen der Atmung was sich in einem „Luftanhalten„ und Atempausen in der Nacht äussert, die sich bis über eine Minute erstrecken können. Dass dies zu einem deutlichen Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut und einem deutlichen Pulsanstieg führt, ist gut nachzuvollziehen. Dieser Stress für das Herz-Kreislaufsystem, welcher sich jede Nacht wiederholt, ist letztendlich auch für die beobachteten Folgeerkrankungen verantwortlich.

In unserer Praxis können wir mit einer sehr einfachen, verlässlichen Methode über Nacht all diese genannten Parameter aufzeichnen und anschliessend auswerten.

Hier entscheidet sich, ob der Patient zunächst an ein Schlaflabor für weitere Messungen verwiesen werden muss. Sollte sich eine entsprechend hochgradige OSA bestätigen, ist die Goldtherapie eine CPAP Versorgung (CPAP = continous positive airway pressure). Dabei wird in der Nacht mit Hilfe einer Atemmaske während des Atemzyklus ein positiver Atemwegsdruck aufrecht erhalten und damit ein Kollaps der Atemwege verhindert.

Ist eine CPAP pflichtige OSA ausgeschlossen, kann das Schnarchen an sich betrachtet werden.

Die wichtigsten anatomischen Gebiete hierbei sind:

  • Nase und Nasenrachen
  • Gaumensegel inklusive Uvula und ggf. Tonsillen
  • Zungengrund
  • Körpergewicht

In allen Fällen empfiehlt sich heutzutage der Propofolschlaf / die

Schlafvideoendoskopie

als diagnostischer Goldstandard.

Hierbei wird der Patient von einem Narkosearzt in einen Schlafzustand versetzt, in dem dann endoskopisch durch den HNO Arzt die o.g. anatomischen Strukturen betrachtet und videoendoskopisch aufgezeichnet werden um somit herauszufiltern in welchem Bereich die stärksten Strömungsgeräusche (= Schnarchen) entstehen.

Mit den so gewonnenen Erkenntnissen kann dann zusammen mit dem Patienten ein Lösungsweg erarbeitet werden.

Zum Einsatz kommen hier nicht invasive Verfahren wie die

Unterkieferprotrusionsschiene,

die auch bei milden Formen einer OSA ( Schlafatemstörung ) eingesetzt werden kann, aber auch operative Verfahren, wobei wir in unserer Praxis mit den modernsten Mitteln der Radiofrequenz ausgestattet sind.